Mehrfa­mi­li­en­haus Härkin­gen

Ganzheit­li­ches Gebäu­de­en­er­gie­ma­nage­ment & ZEV im Mehrfa­mi­li­en­haus in Härkin­gen.

Kurzbe­schrieb

In diesem Mehrfa­mi­li­en­haus wurde eine bestehende Zähler­infra­struk­tur ohne teuren Austausch durch die Integra­tion in ein Loxone-System moder­ni­siert. Durch die Kombi­na­tion aus einem 25 kWh Batte­rie­spei­cher, der Gründung eines Zusam­men­schlus­ses zum Eigen­ver­brauch (ZEV) und dem connectedHome monito­ring­Ser­vice wird der PV-Eigen­ver­brauch maximiert, der COP der Wärme­pumpe überwacht und die Neben­ko­sten­ab­rech­nung vollau­to­ma­ti­siert – zukunfts­si­cher und modular erwei­ter­bar.

Inhalt

Ausgangs­lage

Das Mehrfa­mi­li­en­haus mit 8 Wohnein­hei­ten in Härkin­gen verfügte bereits über eine Photo­vol­ta­ik­an­lage (PV-Anlage). Dennoch nutzten die Miete­rin­nen und Mieter das Solar­po­ten­zial nicht optimal aus: Jede Wohnung hatte ihren eigenen Zähler direkt vom lokalen Energie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men.

Die verbrauchs­ab­hän­gige Abrech­nung der Wärme- und Wasser­zäh­ler erfolgte bis dahin per Fernaus­le­sung über einen exter­nen Neben- und Heizko­sten­ab­rech­nungs­dienst­lei­ster. Als dieser Dienst überra­schend einge­stellt wurde, stand der Eigen­tü­mer vor der Heraus­for­de­rung, kurzfri­stig eine verläss­li­che, trans­pa­rente und zukunfts­fä­hige Nachfol­ge­lö­sung zu etablie­ren.

Strate­gie­ent­scheid — Warum kein vZEV?

Die erste Idee war die Umstel­lung auf einen virtu­el­len Zusam­men­schluss zum Eigen­ver­brauch (vZEV). Ein vZEV hätte jedoch weiter­hin wieder­keh­rende Kosten für die Zähler­miete der EW-Zähler verur­sacht. Dies hätte die finan­zi­el­len Vorteile des günsti­gen Solar­stroms für die Mieter­schaft spürbar geschmä­lert.

Die Entschei­dung für den ZEV-Umbau

Der Eigen­tü­mer entschied sich daher konse­quent für den Umbau zu einem klassi­schen ZEV (Zusam­men­schluss zum Eigen­ver­brauch).

Das Anfor­de­rungs­pro­fil an die neue Gesamt­lö­sung war anspruchs­voll:

  • Ganzheit­lich­keit: Integra­tion der bestehen­den Wärme- und Wasser­zäh­ler in ein einzi­ges System.

  • Automa­ti­sie­rung: Vollau­to­ma­ti­sche, VEWA-konforme Neben­ko­sten­ab­rech­nung ohne manuel­les Ablesen vor Ort.

  • Intel­li­gen­tes Energie­ma­nage­ment: Nahtlose Einbin­dung des geplan­ten Batte­rie­spei­chers zur Eigen­ver­brauchs­op­ti­mie­rung.

  • Zukunfts­si­cher­heit: Dynami­sches Lastma­nage­ment für spätere E‑Mobi­lity-Ladesta­tio­nen problem­los integrier­bar.

Die connectedHome Lösung

connectedHome lieferte genau für diese Anfor­de­run­gen das ideale, herstel­ler­un­ab­hän­gige Gesamt­sy­stem.

Lokale Steue­rung & Erfas­sung mit Loxone

Herzstück der Anlage vor Ort ist ein Loxone Miniser­ver. Ergänzt durch MID-Energie­zäh­ler zur Erfas­sung aller elektri­schen Flüsse sowie entspre­chen­den Schnitt­stel­len für die bestehen­den Wärme- und Wasser­zäh­ler werden alle Messda­ten lokal und zuver­läs­sig gesam­melt.

Nahtlose Abrech­nung via connectedHome monito­ring­Ser­vice & zevvy

Der connectedHome monito­ring­Ser­vice bildet die digitale Schnitt­stelle zwischen der Gebäude-Hardware und der Abrech­nungs­welt.

  • Der Loxone Miniser­ver liest sämtli­che Messda­ten (Strom, Wärme, Wasser) konti­nu­ier­lich aus.

  • Der monito­ring­Ser­vice übermit­telt diese Daten automa­tisch an die Schwei­zer Abrech­nungs­platt­form zevvy.

  • In zevvy wird die komplette ZEV- und VEWA-konforme Neben­ko­sten­ab­rech­nung vollau­to­ma­tisch abgewickelt.

  • Ihr Vorteil: Kein Ablesen vor Ort, kein Zusam­men­füh­ren verschie­de­ner Einzel­lö­sun­gen — ein autono­mes Gesamt­sy­stem aus einer Hand.

Intel­li­gen­tes Batte­rie-Ladema­nage­ment & Kosten­er­spar­nis durch whatwatt

Ein beson­de­res techni­sches Highlight ist die Ansteue­rung des Batte­rie­spei­chers:

  • Die Echtzeit­da­ten des offizi­el­len EW-Bilanz­zäh­lers werden direkt über die whatwatt-Schnitt­stelle vom Loxone Miniser­ver ausge­le­sen und ausge­wer­tet.

  • Das System regelt die Batte­rie konti­nu­ier­lich auf 0 W Netzein­spei­sung und 0 W Netzbe­zug.

  • Kosten­vor­teil: Es musste kein zusätz­li­cher, teurer priva­ter Bilanz-Strom­zäh­ler einge­baut werden. Das spart Hardware- und Instal­la­ti­ons­ko­sten.

Konti­nu­ier­li­che COP-Überwa­chung der Wärme­pumpe (Früherken­nung)

Schal­tet eine Wärme­pumpe unbemerkt in den elektri­schen Notbe­trieb (reiner Heizstab-Betrieb), bleiben die Raumtem­pe­ra­tu­ren zwar gewohnt warm, aber inner­halb weniger Tage entste­hen extrem hohe Strom­ko­sten.

  • Das connectedHome System vergleicht fortlau­fend die erzeugte Wärme­menge mit der verbrauch­ten elektri­schen Energie (COP-Monito­ring).

  • Läuft die Wärme­pumpe im Notbe­trieb, erkennt das System dies inner­halb von ca. 24 Stunden und sendet sofort eine automa­ti­sche Alarm­mel­dung an den Eigentümer/Verwalter.

Fazit & Mehrwerte

Mit dem System von connectedHome profi­tiert die Immobi­lie in Härkin­gen von einem durch­dach­ten, hochin­tel­li­gen­ten Gesamt­sy­stem:

  • Minima­ler Verwal­tungs­auf­wand: Vollau­to­ma­ti­scher Daten­fluss von den Zählern bis zur ferti­gen Abrech­nung.

  • Maximierte PV-Renta­bi­li­tät: Maximale Eigen­ver­brauchs­quote durch schnelle Echtzeit-Batte­rie­re­ge­lung.

  • Günsti­ge­rer Strom für Mieter: Einge­sparte Zähler­mie­ten und entfal­lene Zusatz­hard­ware senken die Neben­ko­sten.

  • Schutz vor Ausfäl­len: Automa­ti­scher COP-Alarm verhin­dert teure Überra­schun­gen bei der Wärme­pumpe.

  • Höherer Immobi­li­en­wert: Das System ist modular erwei­ter­bar — beispiels­weise für das dynami­sche Lastma­nage­ment von E‑Ladedienstleistungen oder dynami­schen Strom­ta­ri­fen.

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Egal ob Sie als Immobi­li­en­ver­wal­tung den Abrech­nungs­auf­wand minimie­ren, als Planer Schnitt­stel­len reduzie­ren oder als Loxone-Partner eine schlüs­sel­fer­tige Abrech­nungs­an­bin­dung suchen: Wir unter­stüt­zen Sie bei der Umset­zung.

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